Kantine in denkmalgeschützter Architektur
Die Besucher und Mitarbeitenden des innovativen TechnoCampus in Berlin speisen in einem großzügigen Saal eines in den 1920er Jahren entstandenen Bürogebäudes. Die monochrome Farbgestaltung, die sichtbaren Konstruktionen und Installationen sowie die Akustikdecke sind wesentliche Bestandteile der gestalterisch und funktional außergewöhnlichen Innenarchitektur.
Es ist einer der innovativsten Arbeitsorte Berlins mit hochmodernen, digital vernetzten Büro- und Freizeiträumen: Der sogenannte TechnoCampus im Westen Berlins, am ehemaligen Flughafen Tegel. Auf insgesamt mehr als 63.000 Quadratmetern befindet sich zwischen der Siemensstadt und dem Wissenschafts- und Technologiepark „Urban Tech Republic“ ein Gebäude-Ensemble, in dem historischer Backsteinbau und moderne Architektur miteinander verschmelzen.
Denkmalgeschützter Altbau aus den 1920er Jahren ist DGNB Platin rezertifiziert
2022 wurde das rund 100 Jahre alte, denkmalgeschützte Klinkergebäude - einst das Herzstück der Siemensstadt - um zwei L-förmige Neubauten nach einem Entwurf des renommierten Architekturbüros Tchoban Voss Architekten erweitert. Umgeben von viel Grün bieten die drei fünf- bis zehngeschossigen Gebäude ideale Arbeitsbedingungen für alle Branchen. Alle Gebäude, inklusive des sanierten Altbaus, überzeugen in der Ökobilanz. Der Bestandsbau erhielt im Juni 2024 das Rezertifikat in Platin für nachhaltig betriebene Gebäude. Für die Neubauten ist ebenso die höchstmögliche DGNB-Zertifizierung Platin angestrebt. Alle Einheiten verfügen über eigene Elektro- und Serverräume, Belüftung und Kühlung nach Bedarf sowie raumhohe Fenster. Den Mitarbeitenden stehen unter anderem auch Ladestationen für Elektroautos, begrünte Innenhöfe mit Sportgeräten, Fitnessräume mit großzügig gestalteten Umkleiden und Duschen sowie Cafés und Restaurants zur Verfügung.
Monochrome Farbgestaltung in der zentral gelegenen Kantine
Die zentral gelegene und dank großer Sprossenfenster lichtdurchflutete Kantine 2 des TechnoCampus beeindruckt unter anderem durch ihre monochrome Farbgestaltung. Während das obere Drittel komplett in einem kräftigen Rostbraun gestrichen ist, dominieren im unteren Drittel strahlendes Weiß und helles Grau. Die scharfe Farbkante verläuft sowohl an den Wänden und Säulen in der Mitte des Raums als auch an den langen Vorhängen, die als Raumtrenner dienen. Das weiße Mobiliar scheint mit dem hellen Boden zu verschmelzen und ist so aufgestellt, dass breite Gänge entstehen. Ein oval verlaufendes Lichtband in der Mitte des Raums sowie zahlreiche runde Hängeleuchten über den Tischen in den Randbereichen setzen Akzente.
Besonderen Charme erhält der große Raum mit der hohen Decke auch durch strukturgebende Unterzüge und viele sichtbare Lüftungselemente, die natürlich auch komplett rostbraun gestrichen sind. Genau wie die an der Decke installierten Troldtekt-Akustikplatten in einer Sonderfarbe, die für eine gute Akustik sorgen und das Design harmonisch abrunden.