Beim Vergleich von EPDs für Produkte müssen Sie auf mehrere Punkte achten. Hier sind vier der wichtigsten:
Nach welcher Norm wurde die EPD erstellt?
2021 wurde die Erstellung von EPDs nach der Norm EN 15804+A2 verpflichtend. Es ist jedoch zu beachten, dass EPDs in der Regel fünf Jahre gültig sind, so dass Sie bis Mitte 2027 immer noch EPDs finden können, die nach der früheren Norm EN 15804+A1 erstellt wurden.
Passt die EPD zu dem Produkt, das Sie sich ansehen?
Hersteller können unterschiedliche EPDs für verschiedene Produkte haben, und neue Produktaktualisierungen sind möglicherweise nicht in der EPD enthalten.
Vergleichen Sie die richtigen Phasen?
Es ist wichtig, dieselben Phasen des Produktlebenszyklus zu vergleichen, wenn Sie sich die Daten ansehen. Bitte beachten Sie, dass EPDs, die nach der alten Norm (EN 15804+A1) erstellt wurden, weniger Phasen enthalten können als die neueren EPDs (nach EN 15804+A2). Dies kann einen Vergleich der Daten erschweren. EPDs auf der Grundlage von EN 15804:2013 können aufgrund aktualisierter Berechnungsmethoden auch nicht direkt mit EPDs auf der Grundlage von EN 15804:2012+A2:2019 verglichen werden.
Welche Maßeinheiten vergleichen Sie?
Die so genannte „deklarierte Einheit“ in EPDs kann variieren. Bei Troldtekt verwenden wir Quadratmeter als Einheit, damit der Fußabdruck einfach anhand der gesamten Deckenfläche berechnet werden kann. In anderen EPDs können die Daten beispielsweise nach dem Gewicht der Produkte berechnet worden sein.
Ist die EPD produktspezifisch oder allgemein?
Produktspezifische EPDs wie diejenigen von Troldtekt beschreiben, wie sich ein spezifisches Baumaterial auf die Umwelt auswirkt. Wenn es jedoch keine EPD für das Baumaterial gibt, das Sie verwenden möchten, können Sie entweder eine sogenannte Branchen-EPD wählen, die auf dem Durchschnitt für einen Typ eines Baustoffs basiert, oder mit generischen Daten aus einer Datenbank rechnen.
Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie immer produktspezifische EPDs wählen, da sie die genauesten Daten liefern.