Troldtekts CSR-Bericht unter den Besten

8:e sep. 2021

Das zweite Jahr in Folge wurde Troldtekt als eines der kleinen und mittleren Unternehmen nominiert, die am besten über die gesellschaftliche Verantwortung Bericht erstatten. Ein guter Bericht erfordert einen strategischen Ansatz im Hinblick auf Nachhaltigkeit, sagt Geschäftsführer Peer Leth. Er hebt hervor, dass der Bericht sowohl Erfolge als auch Herausforderungen beschreibt.

Welche kleinen und mittleren dänischen Unternehmen berichten am besten über ihre Fortschritte bei der gesellschaftlichen Verantwortung? Global Compact Network Denmark und der Branchenverein dänischer Wirtschaftsprüfer (FSR – danske revisorer) haben 2021 erneut ihre Antwort darauf gegeben. Und ebenso wie 2020 hat Troldtekt einen Platz auf der exklusiven Liste erhalten, die am 7. September während der Veranstaltung „SMV COP“ veröffentlicht wird. Alle Unternehmen auf der Liste haben weniger als 250 Mitarbeiter und sind den Grundsätzen des Global Compact der Vereinten Nationen verpflichtet. Damit müssen sie jährlich den Stand ihrer Bemühungen um Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung darlegen.

Aus der Begründung für den Platz auf der diesjährigen Liste geht unter anderem hervor, dass Troldtekts Bericht für 2020 „ein gründlicher und leicht zugänglicher Bericht mit klaren Botschaften ist, der einen guten Einblick in Troldtekts Arbeit mit der gesellschaftlichen Verantwortung bietet“.

Peer Leth, Geschäftsführer der Troldtekt A/S, freut sich über die erneute Aufnahme in die Liste.

„Wir können einen soliden Bericht abliefern, weil wir einen geschäftsstrategischen Ansatz im Hinblick auf Nachhaltigkeit haben. Für uns ist der Bericht kein glatt gebügeltes Papier, sondern ein Werkzeug, um Jahr für Jahr sowohl über Erfolge als auch Herausforderungen zu berichten. Ich freue mich über die Anerkennung dafür.“

Wichtiger Fokus auf CO2

CO2 ist einer der Bereiche, bei dem Troldtekt im Bericht 2020 über sowohl Erfolge als auch Herausforderungen berichtet. Auf der einen Seite basieren 97,7 Prozent des Energieverbrauchs in der eigenen Fabrik von Troldtekt auf erneuerbaren Energien. Das bedeutet niedrige CO2-Emissionen von Scope 1 und 2 und umfasst die Nutzung von Biobrennstoffen und Windenergie in der Produktion.
Auf der anderen Seite zeigt der Bericht auch etwas höhere Emissionen durch den externen Einkauf von Waren (Scope 3). Hier stammen die CO2-Emissionen fast ausschließlich aus der Produktion von Zement, der zusammen mit Holz als Rohstoff in die Troldtekt-Akustikplatten einfließt.

„Bei Nachhaltigkeit geht es um Materialgesundheit, Lebensdauer, Innenraumklima, Wiederverwertung und all die anderen Aspekte, die wir im CSR-Bericht behandeln. Aufgrund der deutlichen Klimaprobleme, die gerade erst wieder vom Weltklimarat der UNO hervorgehoben wurden, liegt der Fokus verständlicherweise auf dem eingebetteten CO2-Fußabdruck, sagt Peer Leth.

„Bei der Begrenzung der CO2-Emissionen aus unserer Fabrik haben wir bereits viel erreicht, jetzt geht es um den Zement, bei dem wir in den kommenden Jahren einiges deutlich verbessern wollen. Richtig spürbar wird das, wenn unser Lieferant Aalborg Portland seine Emissionen bis 2050 planmäßig um 70 Prozent reduziert. Eine Reduzierung um etwa 30 Prozent würde sich ergeben, wenn wir Aalborg Portlands neuen FUTURECEM verwenden können, mit dem aktuell Versuche laufen. Parallel dazu untersuchen wir die Möglichkeiten, alternative Bindemittel zu verwenden, die nach und nach den Zement ergänzen oder ersetzen können.“

Ist Geopolymer eine Möglichkeit?

Im Herbst 2021 wird Troldtekt das Potenzial des Bindemittels Geopolymer untersuchen. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Dänischen Institut für Feuertechnologie, unterstützt vom Innovationsfonds. Troldtekts technische Leiterin, Vibeke Pedersen, führt aus:

„Geopolymer ist eine bekannte Technologie, die aller Wahrscheinlichkeit nach beim Bau der Pyramiden und das Pantheons verwendet wurde. Es basiert nicht auf Kreide, sondern stattdessen auf einem Silikat-/Aluminaverbund, der sich unter anderem in Asche aus Biomasse findet. Durch dieses Upcycling könnten Geopolymere zu erheblich niedrigeren CO2-Emissionen als Zement führen. In dem neuen Projekt wollen wir herausfinden, ob sich Geopolymer als Rohstoff in einer Troldtekt-Akustikplatte verwenden lässt, und was dafür erforderlich ist."

„Zement ist nur schwer zu ersetzen, weil er unseren Akustikplatten eine natürliche Stärke, eine lange Lebensdauer von 70-80 Jahren und eine Toleranz von bis zu 100 Prozent Luftfeuchtigkeit verleiht. Außerdem sorgt der Zement für Brandsicherheit ohne die Verwendung feuerhemmender oder anderer schädlicher Chemikalien. Wir freuen uns also darauf herauszufinden, ob Geopolymer dieselben Eigenschaften besitzt“, sagt Vibeke Pedersen.