Sporthalle Vilsbiburg

Länger als geplant haben die „Roten Raben“, wie die Volleyballer aus Vilsbiburg liebevoll von ihren Fans genannt werden, auf das erste Heimspiel in der neuen Halle warten müssen. Doch jetzt steht ihnen die Dreifach-Sporthalle in der niederbayerischen Stadt zur Verfügung.

Die Bestimmungen der Volleyball-Bundesliga waren dafür ausschlaggebend, dass die Volleyball-Hochburg im Landkreis Landshut eine neue Sporthalle erhielt. Denn die DVL-Norm schreibt Mindestabmessungen für internationale Ballsportwettkämpfe vor. Mit einer Länge von 71 Metern, 54 Meter Breite und 16,40 Meter Höhe entspricht die Arena den Festlegungen und ist nun neue Heimat des Volleyball-Bundesligavereins, aber auch die der Basketballer und anderer Sportler.

Mit ihrer streng symmetrisch gestalteten Fassade aus sibirischer Lärche und grau eingefärbtem Mineralputz thront die Dreifachhalle auf einer Erhebung nahe dem Sportpark. Der Einsatz hoch wärmegedämmter Außenwände, bestehend aus Holztafelelementen, einer Photovoltaik- und solarthermischen Anlage und das eigene Blockheizkraftwerk sind Bestandteile des ökologischen Konzepts der Bauherrin (Stadt Vilsbiburg) und des Planungsbüros ARGE Jäger Jäger Sehlhoff.

Im Inneren bietet die Arena 1.342 Sitzplätze. Die weit gespannte Deckenkonstruktion aus Stahl-Gitterträgern nimmt auch die Hallenbeleuchtung auf. Die Bekleidung der Wände erfolgte mit Troldtekt-Akustikplatten mit der ultrafeinen Oberfläche und im Farbton RAL 2010 (weiß). Sie sorgen nicht nur für eine angenehme Atmosphäre, sondern auch für eine optimale Akustik in der großen Sporthalle. Darüber hinaus erfüllt das widerstandsfähige Material der Troldtekt-Platten die Anforderungen an die Ballwurfsicherheit.

Fakten

Projekt:
Sporthalle Vilsbiburg, Deutschland
Architekten:
ARGE Jäger Sehlhoff, Vilsbiburg
Bauherr:
Vilsbiburg Gemeinde
Troldtekt Produkte
Deckenplatten:
Troldtekt Akustikplatten
Farbe:
Weiß 101
Struktur:
Ultrafein (1,0 mm Holzwolle)
Kantenprofil:
5 mm Fase, K5, montiert mit Troldtekt Schrauben
Text & Fotos
Fotos:
Tommy Kosior & Olaf Wiechers