Die Sporthalle als natürlicher Treffpunkt

Die Architekten hinter der Sporthalle in Kibaek haben die alte Sporthalle mit der neuen verbunden und so eine moderne und offene Umgebung geschaffen.

Der Startpunkt ist der neue Haupteingang und das Café, von wo aus die Besucher leicht zu den unterschiedlichen angebotenen Aktivitäten finden können. Der Architekt Rune Bay von Thorup Gruppen nennt es „den neuen Marktplatz“.

Zusätzlich zu der bestehenden Sporthalle wurden Meetingräume, ein großer Fitnessraum und eine kleinere Turnhalle gebaut. Vom quadratischen Raum beim Eingang gelangt man in die neue Halle, die auf unterschiedliche Weise aufgeteilt oder für Großveranstaltungen genutzt werden kann.

Wie in jeder Sporthalle ist auch hier Schallabsorption sehr wichtig, und hier tragen die Troldtekt-Decken zu einer ausgezeichneten Akustik bei. Die Platten befinden sich ebenfalls auf den Decken auf unterschiedlichen Stockwerken und in den verschiedenen Veranstaltungsräumen.

Das Erscheinungsbild des Gebäudes beeindruckt durch seine große Fassade und das gefaltete Dach. Rune Bay erklärt, dass die „Falten“ ein funktionaler Teil der Architektur seien: „Das bestehende Gebäude und der Neubau werden durch die Falten miteinander verbunden, aber wir wussten auch, dass die gebrochenen Oberflächen auf den Wänden und Decken auch den Klang im Inneren aufbrechen würden.“ Die großen „Fassadenfalten“ geben dem Gebäude ein offenes Erscheinungsbild und stellen sicher, dass genug Licht in die Halle und den Eingangsbereich gelangen kann. Abends kann man durch die Fenster blicken und sieht alles, was innen passiert. So funktioniert die Sporthalle als ein neuer und sehr sichtbarer Treffpunkt für die Stadt.

Fakten

Projekt:
Kibaek Krydsfelt Sporthalle in Kibaek, Dänemark
Architekten:
Thorup Gruppen
Bauherr:
Kibaek Krydsfelt
Troldtekt Produkte
Deckenplatten:
Troldtekt Akustikplatten
Farbe:
Natur hell
Struktur:
Fein (1,5 mm Holzwolle)
Kantenprofil:
11 mm Fase, K11, montiert mit Troldtekt Schrauben
Text & Fotos
Text:
Helene Høyer Mikkelsen, Architektin
Fotos:
Helene Høyer Mikkelsen, Architektin