70er-Jahre-Stil in neuem Look

In einem sanierten Einfamilienhaus in Viborg lebt der Stil der 1970er-Jahre weiter. Die Küche ist grün, die Ziegelsteinwände rotbraun, die decken hoch und die Akustik hervorragend.

Nur wenige Gehminuten zum Dom in Viborg und unweit des Waldes und des Sees wohnen Anja Bloch-Hamre und ihr Lebensgefährte Jan Færch gemeinsam mit ihren Kindern im Alter von drei und fünf Jahren in einem komplett sanierten Einfamilienhaus. Seit dem Kauf 2011 haben sie es schrittweise modernisiert. 2016 nahmen sie eine große Umbaumaßnahme vor. Es wurden neue Dielenböden verlegt, neue Küchenelemente installiert und Troldtekt-Decken montiert, um trotz der vielen harten Oberflächen eine gute Akustik zu gewährleisten. Dies sollte jedoch nicht auf Kosten des 70er-Jahre-Stils geschehen.

– Wir entschieden uns dafür, die sichtbaren Mauersteine zu bewahren. Diese sind in den vier gemauerten Säulen aus rotbraunen Ziegeln sichtbar verbaut, die im Haus vom Boden zur Decke reichen, und auch an der Wand in Wohnzimmer und Küche, die wir unverputzt gelassen haben. Denn gerade die Ziegelwände hatten uns damals bei der Erstbesichtigung des Hauses begeistert, erzählt Anja Bloch-Hamre.

Hohe (Akustik)-Decken
In dem 225 Quadratmeter großen Einfamilienhaus lagen Esszimmer und Küche jeweils am entgegengesetzten Ende. Da das einfach nicht optimal war, wurde ein Architekt hinzugezogen, mit dessen Hilfe es gelang, Küche und Esszimmer zentral im Haus unterzubringen und den Bereich in Richtung Wintergarten zu öffnen.

– Wir wollten die Räume einfach besser nutzen. Daher ließen wir das Dach des Wintergartens an einer Seite anheben, sodass wir jetzt zum Garten hin hohe Fenster haben, die eine Menge Licht in das Esszimmer lassen, erzählt Anja Bloch-Hamre und ergänzt:

– Durch die Erhöhung der Decke habe wir auch mehr Nachhall. Daher ließen wir Troldtekt-Decken im ganzen Haus installieren. Die Akustik bedeutet sehr viel für uns, da wir sehr gerne Musik hören und guten Klang mögen. Mit der Troldtekt-Decke fühlt sich der Klang im Raum rund und weich an, und die Decke sorgt für eine gute Atmosphäre im Raum.

Die akustische Wahl
Als die Familie 2011 in das ursprüngliche Haus einzog, konnte sie deutlich spüren, wie die verschiedenen Materialien der Räume die Akustik beeinflussen.

– Im Wohnzimmer war ursprünglich Teppichboden verlegt und in der Küche PVC-Boden und die Decke war glatt. Das Wohnzimmer mit dem Teppichboden bot eine viel bessere Akustik. Beim Umbau entfernten wir den Teppichboden im Wohnzimmer und ließen Troldtekt-Decken montieren, die die Akustik ganz klar verbessert haben, erzählt Anja Bloch-Hamre und fährt fort:

– Wir kannten Troldtekt bereits schon vorher, denn wir haben Freunde, die ein neues Haus mit Troldtekt-Decken gebaut haben. Dort konnten wir uns ein Bild davon machen, wie sie wirken, und wir konnten uns davon überzeugen, dass Troldtekt einfach das Richtige für uns ist.

Bei uns haben wir Troldtekt-Decken mit ultrafeiner Struktur und Fasenkante montiert.

Fortführung des Stils
Ursprünglich dominierte die braune Farbe die gesamte Einrichtung des Hauses: Braune Böden, ein braunes Badezimmer und eine braune Küche. Der Geist des 70er-Jahre-Stils blieb nach dem Umbau erhalten, zeigt sich jedoch in einer überarbeiteten und moderneren Form.

– Wir haben versucht, den Stil beizubehalten. Eigentlich mochten wir das Haus so, wie es war, daher haben wir Materialien gesucht, die zu ihm passen. Beispielsweise haben wir uns für grüne Küchenelemente mit rundem Griff entschieden, die immer noch den Hauch der 70er-Jahre verbreiten, erzählt Anja Bloch Hamre.

Fakten

Projekt:
Saniertes Einfamilienhaus aus den 1970ern, in Viborg, Dänemark
Architekten:
Ursprünglicher Architekt: Henning Kjølby / Architekt des Umbaus: Fuglsang Arkitekter aus Skive
Troldtekt Produkte
Deckenverkleidung:
Troldtekt Akustikplatten
Farbe:
Weiß 101
Struktur:
Ultrafein (1,0 mm Holzwolle)
Kantenprofil:
5 mm Fase, K5
Montage:
Mit Troldtekt Schrauben
Text & Fotos
Text:
Publico
Fotos:
Tommy Kosior, Troldtekt A/S