Studienprojekt brachte Idee für neue Lösung

Troldtekt arbeitete 2019 mit einer Gruppe von Studierenden zusammen, die die Möglichkeit erhielten, eine Reihe von hochtechnologischen Herausforderungen in der Produktion zu lösen.

Die Studierenden befassten sich ausführlich mit einer Problemstellung und kamen dabei auf eine neue Idee.

Troldtekt öffnete im Frühjahr 2019 die Fabrikstüren für vier Studenten der Ausbildungsrichtung technologiebasierte Geschäftsentwicklung an der Universität Aarhus. Im Zuge des Prüfungsprojekts wurden der Studiengruppe komplexe Herausforderungen vorgestellt, an denen Troldtekt in der hochtechnologischen Produktion in Troldhede arbeitet.

Troldtekt öffnete im Frühjahr 2019 die Fabrikstüren für vier Studenten der Ausbildungsrichtung technologiebasierte Geschäftsentwicklung an der Universität Aarhus. Im Zuge des Prüfungsprojekts wurden der Studiengruppe komplexe Herausforderungen vorgestellt, an denen Troldtekt in der hochtechnologischen Produktion in Troldhede arbeitet.

- Wir wussten zunächst nichts weiter, als dass die Aufgabe im Bereich IOT (Internet of Things, Red.) liegt und von Troldtekt gelöst werden musste. Nachdem uns in der Fabrik verschiedene Herausforderungen vorgestellt wurden, haben wir beschlossen, eine davon in unserem Projekt näher zu beleuchten, berichtet Eduard-Andres Hedensted, einer der Studenten aus der Gruppe.

Bei der Aufgabe ging es um die von Troldtekt durchgeführte Qualitätssicherung, wenn Holzwolle mit Zement vermischt wird, bevor die fertigen Akustikplatten gegossen werden. Der Fabriksleiter bei Troldtekt A/S, Orla Jepsen, erklärt:

- Um sichtbare Zementklumpen auf der Plattenoberfläche zu vermeiden, haben wir einen Mitarbeiter, der sie von Hand entfernt. Unser Auftrag lautete, dass wir uns auch in diesem Bereich eine Technologie zur Automatisierung des Verfahrens wünschen, damit wir unsere Arbeitskräfte praktischer einsetzen können.

Drei Tage vor Ort

Die Studenten verbrachten drei Tage in Troldtekts Fabrik und beschäftigten sich anschließend mit ihrer technologischen Lösung. Das Ergebnis war eine Idee, bei der ein Roboter über sogenanntes Machine Learning lernt, die Zementklumpen mithilfe einer Kamera zu erkennen. Anschließend kann ein Roboterarm den Zement weiter in die Platte drücken, sodass er auf der Oberfläche nicht mehr zu sehen ist.

- Wir hatten im Verlauf gute Gespräche mit Troldtekt und erhielten die Möglichkeit, Mitarbeiter zu befragen und Daten durch die Beobachtung der Produktion zu sammeln. Die drei Tage in der Fabrik waren entscheidend, denn wenn uns die sehr technische Herausforderung nur auf Papier präsentiert worden wäre, wäre es uns schwer gefallen, eine Lösung vorzustellen, sagt Eduard-Andres Hedensted.

Gewinnbringend für beide Seiten

Als die Gruppe ihre Idee vorstellte, weckte sie Begeisterung bei Troldtekt.

Studienprojekt brachte Idee für neue Lösung | Troldtekt GmbH

- Sie haben wirklich Out of the box gedacht und eine Lösung gefunden, auf die wir nicht selbst gekommen wären. Unser Fokus hat sich auf die Entfernung der Zementklumpen gerichtet, und wir haben nicht daran gedacht, dass man sie weiter in die Platten drücken könnte. Mein Gedanke war ursprünglich, dass es gut ist, Studenten bei ihrem Projekt zu unterstützen, was wir oft und gern tun. Aber dass wir eine so konkrete und konstruktive Lösung erhalten, an der wir weiter arbeiten können, habe ich nicht erwartet, sagt Orla Jepsen. Auch für die vier Studenten war der Verlauf ein Erfolg.

- Wir wurden von Troldtekt äußerst positiv empfangen und haben laufend Antworten und Feedback erhalten, wenn dies nötig war. Für uns war es interessant, Einblick in ein Produkt und eine Produktion zu erhalten. Bei diesem Projekt haben wir gemerkt, dass das, was wir in der Ausbildung lernen, in der Wirtschaft praktisch angewendet werden kann, sagt Eduard-Andres Hedensted.

Troldtekt beteiligt sich an Ausbildung

Die gesellschaftliche Verantwortung ist ein grundlegender Wert bei Troldtekt, und die Verantwortung für die Ausbildung Jugendlicher bildet da keine Ausnahme. Wir erhalten viele Anfragen von Studenten, die an der Einbeziehung von Troldtekt in ihre Projekte interessiert sind. Und wir freuen uns über das Interesse.

FAKTEN: Über das Projekt

  • Die vier Studenten, Eduard-Andres Hedensted, Lasse Nielsen, Philip Schmidt und Lavinia Stratulat, lösten bei Troldtekt eine Aufgabe im Fach Technological Business Model Innovation (TBMI).
  • TBMI ist eines der Kernfächer der Ingenieurausbildung technologiebasierte Geschäftsentwicklung an der AU BTECH der Abteilung der Universität Aarhus in Herning.
  • Die von den Studenten durchzuführende praktische Aufgabe nennt sich TBMI Challenge. Dabei geht es um eine von einem Unternehmen gestellte Problemstellung, die durch die Einbeziehung eines technologischen Aspekts zu lösen ist.