Fallbeispiel: Offene Fabrik fördert den Dialog mit den Nachbarn

Im Frühjahr 2016 waren die Bürger von Troldhede zum Tag der offenen Tür im Troldtekt-Werk eingeladen, das eine wichtige Rolle in der Gemeinde spielt. Rund 300 Besucher kamen zu einem Tag mit Werksführungen und gemütlicher Stimmung.

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Mit Warnwesten über der Kleidung erlebten 300 Gäste die Produktion bei Troldtekt aus nächster Nähe.

Troldtekt, CSR 2016 - Samfund

Der Grill lief heiß, der lokale Eiswagen war vorgefahren, und die Produktion von Akustikplatten lief auf Hochtouren. Am Samstag, dem 21. Mai 2016 besuchten rund 300 Gäste die Fabrikanlagen von Troldtekt in der Gemeinde Troldhede im Westen Jütlands. Unter den Besuchern waren sowohl Bürger des Orts als auch Angehörige der Mitarbeiter von Troldtekt.
„Viele Anwohner haben zwar von Troldtekt gehört, aber noch nie unsere Fabrik von innen gesehen, genau wie die Familien unserer Kolleginnen und Kollegen. Deshalb luden wir alle Haushalte im Ort zum Tag der offenen Fabrik ein“, berichtet Werksleiter Orla Jepsen.

Sichtbare Präsenz in der Gemeinde
Seit 1935 produziert Troldtekt Holzwolleleichtbauplatten in Troldhede, und nach dem kräftigen Wachstum und den Erweiterungen der letzten Jahre ist die Bedeutung der Fabrik für den Ort noch gewachsen.
„Das ist uns sehr bewusst. Deshalb möchten wir unseren Nachbarn gern einen Einblick in unsere Arbeit und die Problemstellungen geben, die mit einer Produktion in dieser Größenordnung einhergehen. Wir glauben, so ein besseres Fundament für den Dialog zwischen Troldtekt und der Gemeinschaft vor Ort schaffen zu können“, sagt Jepsen.

„Wir tragen Verantwortung dafür, die Akzeptanz von Troldtekt als Teil der Gemeinschaft vor Ort zu fördern.“
Orla Jepsen, Werksleiter.

 

 




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Hauptzweck der Veranstaltung war, den Anwohnern in Troldhede einen Einblick in die Probleme zu vermitteln, die sich aus dem Betrieb einer großen Fabrik ergeben.

Troldtekt, CSR 2016 - Samfund

Werksführung und Unterhaltung
Sechs Betriebsangehörige hatten sich als Fremdenführer gemeldet und führten die Gäste, die Warnwesten tragen mussten, in Kleingruppen von 20 bis 30 Personen durch die Werkshallen. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die Familienangehörige zu Gast hatten, durften diese persönlich durch die Fabrik führen.
„Wir haben viel positives Feedback von den Besuchern gehört, denen die Führungen sehr gefallen haben. Auch Ehemalige waren zu Besuch, darunter ein Herr, der in den Sechzigerjahren hier gearbeitet hat. Er war sehr beeindruckt von unseren hochmodernen Anlagen“, erzählt Werksleiter Jepsen.

Wiederholenswerter Erfolg
In einem großen Zelt gab es Grillwürstchen und Getränke, auf dem Platz davor tobten die Kinder in einer Hüpfburg und schleckten Eis vom Eiswagen.
„Einige fragten schon, wann die nächste Veranstaltung stattfindet, und jetzt denken wir darüber nach, die offene Fabrik zu einem festen Ereignis alle drei oder vier Jahre zu machen. Wir tragen die Verantwortung dafür, das Verständnis für Troldtekt bei den Bürgern vor Ort Zu fördern, und wir sehen jetzt, dass so ein Tag der offenen Tür ein gutes Mittel dafür ist“, sagt Orla Jepsen.