Eine ausgestreckte Hand bringt die besten Ideen voran

Eine Gruppe aus Studierenden der Architektenschule der dänischen Akademie der Künste in Kopenhagen hat im Rahmen eines Projekts eine erhaltenswerte Siedlung des sozialen Wohnungsbaus in dem kleinen Ort Hjortekær nachgebaut. Mit Hilfe von Troldtekt stellten sie selbst Holzwolle-Leichtbauplatten für das Projekt her.

Eine Gruppe aus Studierenden der Architektenschule der dänischen Akademie der Künste in Kopenhagen hat im Rahmen eines Projekts eine erhaltenswerte Siedlung des sozialen Wohnungsbaus in dem kleinen Ort Hjortekær nachgebaut. Mit Hilfe von Troldtekt stellten sie selbst Holzwolle-Leichtbauplatten für das Projekt her

Wenn man einen Sack Holzwolle mit einer Anleitung zur Herstellung für Holzwolle-Leichtbauplatten an die Architektenschule der Akademie der Künste in Kopenhagen schickt, erhalten die besten Ideen Flügel. So geschehen im Spätsommer 2018, als sich eine Gruppe Studierender an Troldtekt wandte, um Hilfe­stellung bei einer Aufgabe zu erbitten.

Das Projekt der jungen Architekten in spe war der Nachbau einer Siedlung des sozialen Wohnungsbaus namens ­„Elementbyen“ (Elementdorf) in dem kleinen Ort Hjortekær bei Kongens Lyngby. Das Elementdorf entstand 1947/48 in Plattenbauweise. Dort wurden Troldtekt-­Akustikplatten als verputzte Wandelemente verbaut. Die Studierenden wollten ihre eigenen HWL-Platten herstellen und daraus vier Schnittmodelle bauen, die die Konstruktionsweise und Baustoffe der Wohnanlage zeigen.

„Dass wir uns an ein Unternehmen wie Troldtekt wenden konnten und dort professionelle Beratung für ein Studien­projekt erhalten haben, fand ich ungeheuer wichtig für die bestmögliche Umsetzung unserer Ideen. HWL-Material ist ein spannender natürlicher Baustoff, den es zu verstehen gilt, um damit zu arbeiten. Unter uns Studierenden waren viele, die nicht wussten, was Holzwolle ist, obwohl wir Troldtekt-Akustikplatten kannten“, sagt Anna Kirstine Stauersbøl Laustsen, Studierende an der Architektenschule der Akademie der Künste.

Einfache Herstellung
Die Anstrengungen der jungen Studierenden zeitigten eine gelungene graue Troldtekt-Platte. Die verkleideten sie mit Maschendraht und einer Schicht Putz, damit sie der in der 70 Jahre alten Wohnsiedlung verwendeten Konstruktion ähnelt.

„Wir hatten zwar nur eine Küchenwaage zum Abwiegen der Zutaten und einige selbst gezimmerte Holzkästen als Formen, doch die HWL-Platten, die dabei herauskamen, erinnerten doch sehr an die, die man kaufen kann“, berichtet Stauersbøl Laustsen.

Eine Gruppe aus Studierenden der Architektenschule der dänischen Akademie der Künste in Kopenhagen hat im Rahmen eines Projekts eine erhaltenswerte Siedlung des sozialen Wohnungsbaus in dem kleinen Ort Hjortekær nachgebaut. Mit Hilfe von Troldtekt stellten sie selbst Holzwolle-Leichtbauplatten für das Projekt her

Das Elementdorf in Hjortekær besteht aus 197 Mietwohnungen in Reihen- und Doppelhäusern. Sie tragen heute den ­Status „Hoher Erhaltungswert“ und zähl­ten zu den ersten Wohngebäuden in Dänemark, die aus Fertigbauteilen errichtet wurden. Besonders in den 1930er Jahren und bis in die 1950er Jahre hinein war es üblich, Wände aus Troldtekt hoch­zuziehen und dann zu verputzen – und genau diese Konstruktion wurde auf der Architektenschule der Kunstakademie jetzt nachgebaut.

Troldtekt beteiligt sich an Ausbildung

Sozialverantwortung ist einer der Grundwerte von Troldtekt. Die Verantwortung für die Ausbildung von jungen Menschen gehört dazu. Jedes Jahr erhalten wir zahlreiche ­Anfragen von Studierenden, die in ihren Projekten gern Produkte von Troldtekt verarbeiten möchten. Wir freuen uns über das Interesse.

Hier eine kleine Auswahl aus den Projekten, die wir 2018 unterstützt haben:

Ein Studierender des Fachs Digitale Konzeptentwicklung in Aarhus verwendete sein Bachelorprojekt auf
die Entwicklung eines neuen Web-­Universums für die Internetpräsenz troldtekt.dk. Die Arbeit resultierte in einem Bericht und einem digitalen Prototypen.

Eine Gruppe Studierender der Betriebswirtschaft an der Universität Aarhus bat Troldtekt um Mitwirkung an einer groß angelegten Untersuchung der Wettbewerbsvorteile, die Unternehmen durch die Ausrichtung ihrer Geschäftsgrundlage am Cradle to Cradle-Konzept erzielen können. Die Untersuchung war Teil eines Bachelorprojekts.

Die Kreislaufwirtschaft stand im Mittelpunkt der Arbeit eines Masterstudierenden aus Edinburgh, der mit seinem Projekt untersuchte, welche Bedeutung soziale Strukturen für die erfolgreiche Einführung einer zirkulären Wirtschaftspraxis haben. Wir trugen zu seiner Arbeit in Form eines Interviews bei.