Wenn Metall sich auf Akustik reimt

Sozialverantwortung ist einer der Grundwerte von Troldtekt. Die Verantwortung für die Ausbildung von jungen Menschen gehört dazu. Schlosserlehrling Frederik Søgaard Haunstrup freut sich darüber, dass seine Tätigkeit bei Troldtekt abwechslungsreich ist. 

Troldtekt, CSR report 2017

Tüchtige Schlosser mit Ausbildung gibt es nicht wie Sand am Meer. Deshalb bildet Troldtekt jetzt einen aus. Auch wenn Metall auf den ersten Blick nichts mit Akustikplatten gemein hat, ist Schlosserlehrling Frederik Søgaard Haunstrup begeistert von den Arbeitsaufgaben, über die er sich in der Schlosserei von Troldtekt seit einem Jahr hermachen darf. 

„Ich finde meine Ausbildungszeit bei Troldtekt toll. Ich weiß, dass meine Aufgaben ganz anders sind als die der meisten Mitschüler auf der Berufsschule, die während ihrer Lehre eigentlich immer das Gleiche machen“, sagt Frederik. „Ich darf eine Menge ausprobieren, und es gibt fast täglich neue anspruchsvolle Aufgaben zu lösen, die ich noch nie gemacht habe. Das ist echt fett.“

Verantwortung teilen
Eigentlich sollte das ja gesetzlich geregelt sein. So lautet die Antwort, wenn man in dänischen Unternehmen nach Ausbildungsplätzen fragt. Auf jeden Fall dann, wenn Benny Vestergaard gefragt wird, der bei Troldtekt die Serviceabteilung leitet.

„Wir beschäftigen Lehrlinge, weil wir jungen Menschen helfen wollen, eine Ausbildung zu erlangen. In Dänemark fehlen Ausbildungsplätze, und wenn wir als Unternehmen keine gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und Lehrstellen schaffen, gerät alles ins Stocken“, meint Vestergaard. „Man kann nicht einfach davon profitieren, dass andere ausbilden, und selber nichts tun. Wir müssen da alle Initiative zeigen und unseren Teil der Verantwortung tragen.“

Eine Lehrstelle, auf der du etwas lernst
Für Troldtekt ist es enorm wichtig, dass die Auszubildenden das Leben am Arbeitsplatz kennen lernen und Tätigkeiten ausüben, die sie beruflich befähigen. Schlosserlehrling Frederik hat seine Gesellenprüfung erst in zwei Jahren, doch schon heute erhält er Aufgaben, die er selbständig lösen kann.

„Ob ein Elektromotor einen Kurzschluss hat, eine Antriebskette herausgesprungen ist oder ein Tischgestell zusammengeschweißt werden muss – überall werde ich hingeschickt. Ich finde es klasse, dass ich nicht acht Stunden am Tag schweißen muss, sondern auch viele andere typische Schlosseraufgaben lösen darf“, sagt Frederik.

„Andererseits muss ich mich auf der Berufsschule ins Zeug legen, um die Fertigkeiten besser einzuüben, in denen meine Mitschüler tägliche Routine haben. Aber das geht ganz gut.“

Er erzählt, dass Troldtekt ihm die Möglichkeit gibt, auch mal einen ganzen Tag auf das Üben von Schweiß­techniken zu verwenden – wie auf der Schulbank sozusagen. 

Vom Praktikanten zum Azubi
Vor der Lehre hat Frederik ein zweiwöchiges Praktikum bei Troldtekt absolviert. Am letzten Praktikumstag fragte Troldtekt ihn, ob er gern fest zur Mannschaft gehören möchte, und drei Monate später war der Ausbildungsvertrag unterzeichnet. Ob auf die Lehre ein festes Anstellungsverhältnis folgt, wird sich zeigen.