Arbeitsschutz im Service-Check

Troldtekt nahm 2018 die vom Gesetzgeber geforderte, periodische Arbeitsplatzbewertung nach einem geordneten Verfahren vor. Alle Beschäftigten hatten Gelegenheit, Anregungen zum physischen und zum psychischen Umfeld zu machen.
Arbeitsschutz im Service-Check bei Troldtekt A/S - dem dänischen Produzenten von nachhaltigen Akustiklösungen

Alle Ecken und Enden wurden unter die Lupe genommen, als wir bei Troldtekt 2018 eine erneute Arbeitsplatzbewertung im Werk Troldhede durchführten. In Dänemark verlangt der Gesetzgeber diese Bewertungen der physischen und psychischen Arbeitsbedingungen alle drei Jahre.

„Über die gesetzlichen Vorschriften hinaus ist die Arbeitsplatzbewertung ein gutes Instrument für systematisches Handeln. Wir verfolgen bewusst einen sehr gründlichen Ansatz, bei dem alle Kollegen sich äußern können, damit wir uns überall dort, wo Bedarf besteht, verbessern können“, erklärt Renate Blom, Leiterin der Umweltabteilung bei Troldtekt.

Sie übernahm die Verantwortung für das Bewertungsverfahren, das in einem konkreten Aktionsplan mündete.

Großes Engagement
Zunächst besuchte Renate Blom gemeinsam mit Produktionsleiter Kim Snebang alle Abteilungen im Werk Troldhede, um das physische Arbeitsumfeld zu beurteilen.

„Wir sprachen mit den Mitarbeitenden über alles, von Beleuchtung, Lärm und Staub über Ergonomie bis hin zu Chemikalien und Arbeitsunfälle. Wir taten das anhand einer Checkliste, damit wir wirklich alle Aspekte erfassen. Die Kolleginnen und Kollegen zeigten großes Engagement und trugen viele relevante Dinge an uns heran“, berichtet Blom.

Im Anschluss an die physischen Arbeitsbedingungen wurde auch das psychische Umfeld bewertet. Hier hatten alle Beschäftigten Gelegenheit, Kritik und Anregungen in einen anonymen Fragebogen einzutragen.

Initiativen laufen
Der Arbeitsschutzausschuss von Troldtekt arbeitete im Herbst 2018 die Daten und Ergebnisse durch, die im Rahmen der Bewertung eingegangen waren. Auf dieser Grundlage erstellte der Ausschuss einen Aktionsplan, der für alle Beschäftigten zugänglich ist – in der Kantine und online.

„Im Ausschuss haben wir die verbesserungswürdigen Bereiche zusammengefasst und nach Prioritäten eingestuft und jetzt mehrere Initiativen gestartet. Zwei konkrete Beispiele sind die Verkehrsregeln auf dem Werksgelände und die Minimierung von Staub in der Produktion. Im Aktionsplan können alle sehen, wer für welche Initiative verantwortlich ist und wie es damit vorangeht“, erklärt Renate Blom.