Umweltrechtliche Genehmigung schafft systematischen Überblick

Als Produktionsunternehmen muss Troldtekt die Einhaltung zahlreicher Anforderungen nachweisen können, die dem Umweltschutz dienen. Das gilt unter anderem für Lärmemissionen, Luftverunreinigung, Abfallentsorgung und das Ausleiten von Abwässern.

Troldtekt

Bisher wurden umweltbezogene Daten wie diese einzeln an die zuständigen Behörden gemeldet. Das wird sich jedoch ändern, denn durch die Erweiterung unserer Produktion werden die Jahresmengen an verarbeitetem Zement ansteigen. Das bedeutet, dass Troldtekt künftig eine umweltrechtliche Genehmigung benötigt, die alle Umweltauswirkungen in Betracht zieht.

Die behördliche Genehmigung enthält eine Reihe von Auflagen, die wir einhalten müssen. Sie gelten beispielsweise für die Lagerung von Rohstoffen, für Lärmemissionen und für Prüfverfahren. Andererseits müssen diese Umweltfaktoren nicht mehr separat erfasst und gemeldet werden, was uns letztlich einen systematischeren Überblick verschafft. 

Gras und Vogelbeeren

Ein neu angelegter Erdwall auf dem Werksgelände von Troldtekt wird das Summen der Bienen und das Zwitschern der Vögel ­verstärken.

Im Zusammenhang mit der Erweiterung unserer Produktionsanlagen fallen große Mengen an Erdaushub an, die zu einem Wall aufgeschüttet und bepflanzt werden, um Verwehungen zu verhindern. Die Pflanzen dafür werden sorgfältig ausgewählt, um bestmögliche Bedingungen für Tierwelt und Biodiversität zu bieten. Besonders Kleintiere und Insekten werden das neue Biotop besiedeln.

„Der Erdwall wird mit Gräsern bepflanzt, die gute Lebensbedingungen für Schmetterlinge und Bienen bieten. Die Pflanzen blühen zu verschiedenen Zeitpunkten im Jahr, und es wird Beeren für die Vögel im Winter geben, zum Beispiel Schlehen und Vogelbeeren. Außerdem setzen wir einige Fichten und Tannen, in denen die Vögel ihre Nester bauen können,“ erklärt Landschaftsgärtner Uffe Bjerg von der Firma Lauge Bonde ApS, die die Bepflanzung vornehmen wird.