Fallbeispiel: Farbanlage bringt weniger Abfälle und besseres Arbeitsklima

Eine vollautomatische Farbanlage hat den Ausschuss von Anstreichfarbe bei Troldtekt um über 70 Prozent verringert. Die neue Halle mit der neuen Technik hat zu einer Verbesserung der Arbeitsumgebung geführt.

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Die Nachfrage nach Platten mit Farbanstrich steigt. Die neue Farbanlage arbeitet effizienter und erzeugt weniger Farbabfalle.

Troldtekt, CSR 2016 - Malerhal

Jedes Jahr werden mehrere Hunderttausend Liter Farbe verarbeitet, wenn unsere Troldtekt-Akustikplatten ihren Anstrich in Weiß, Grau, Schwarz oder Sonderfarben erhalten. Die Nachfrage nach Platten mit Farbanstrich steigt. Deshalb hat Troldtekt 2016 insgesamt 13 Millionen Kronen (1,75 Mio. €) in eine neue Farbanlage und den Neubau der dazugehörigen Halle investiert.
„Obwohl die alte Farbanlage sieben Tage die Woche rund um die Uhr in Betrieb war, konnten wir nicht mehr mithalten. Zuerst wollten wir daher im alten Gebäude eine Neue Anlage aufstellen. Doch durch den Bau der neuen Halle konnten wir eine vollautomatische Produktionsstraße konstruieren, die viel effizienter arbeitet und ein besseres Arbeitsklima gewährleistet“, erklärt Orla Jepsen, Werksleiter von Troldtekt.

Die Wahl fiel auf die beste Technik
Wenn der Plattenanstrich durch Maschinen aufgetragen wird, gibt es immer Farbabfälle. Ein Teil der überschüssigen Farbe kann aufgefangen und in der Produktion wiederverwendet werden. Ein Teil landet jedoch in Filtern, die dann verbrannt werden, ohne der Umwelt zu schaden. Mit der neuen Farbanlage konnte der Ausschuss um mehr als 70 Prozent reduziert werden.
„Wir haben uns für die teurere von zwei möglichen Maschinen entschieden, weil die weniger Farbe verschwendet. Die lässt sich zudem besser reinigen und instandhalten“, sagt Jepsen. Außerdem berichtet er, dass die neue Anlage weniger Energie für die Entlüftung der Halle und die Trocknung der angestrichen Platten erfordert. Wie hoch die Energieersparnis pro produziertem Quadratmeter ausfällt, ist noch nicht bekannt.

Weniger schwere Handarbeit
Die neue Farbanlage führt zu spürbar mehr Arbeitsfreude. Die Mitarbeiter müssen die Platten jetzt nicht mehr von Hand auflegen – sie fahren mit dem Gabelstapler und überwachen dabei die Anlage. Da die neue Lösung vollautomatisch arbeitet, müssen sich die Mitarbeiter mehr mit der Technik befassen.
„Es ist gut fürs Arbeitsklima, dass die Leute nicht mehr so schwer heben müssen. Aber die Technik stellt Neue Anforderungen an die Bediener der Anlage. Damit die Maschinenführer sich gut damit auskennen, hilft uns der Lieferant mit Schulungen“, so Orla Jepsen. Außerdem haben die  Mitarbeiter eine hellere, ansprechendere Arbeitsumgebung:
„Wenn wir schon eine neue, helle Halle mit 1.200 Quadratmeter Fläche bauen, dachten wir uns, dann können wir da auch unsere Designlösungen vorführen. Deshalb enthält die Halle auch einen Showroom für unsere Produkte, der von Mitarbeitern und Gästen begeistert angenommen wird.“

Das sagen die Mitarbeiter zur neuen Farbanlage

Lilly Bonde Pedersen, Maschinenführerin
„Die neue Farbanlage ist sehr fortschrittlich und arbeitet millimetergenau. Das stellt Neue Anforderungen an uns Mitarbeiter.“
Troldtekt, CSR 2016 - Malerhal

Morten Søndergaard, Maschinenführer
„Ich finde es positiv, dass die neue Anlage weniger Farbüberschuss produziert und wir gleichzeitig mehr Platten verarbeiten können als vorher. Das senkt die Kosten und trägt letzten Endes zur Sicherung unserer Arbeitsplätze bei.“
Troldtekt, CSR 2016 - Malerhal

Torben Pehrson, Maschinenführer
„Dank der neuen Halle arbeiten wir jetzt in einer schönen, hellen Umgebung. Die neue Anlage verlangt aber auch, dass wir viele Dinge lernen müssen.“
Troldtekt, CSR 2016 - Malerhal