Sommerhaus mit Gespür für Harmonie

Auf der dänischen Halbinsel Mols findet man das Sommerhaus Villa Morgenstern – ein neu errichtetes Langhaus, das die Natur einbezieht. Das Sommerhaus wurde aus exklusiven Materialien und im neu-nordischen Design mit schwarzen Troldtekt-Decken errichtet.

Photo: Helene Høyer Mikkelsen, architect Jens Dresling/Ritzau Scanpix

Malene Ledet Risager und ihr Mann Søren leben mit ihren beiden Kindern in Aarhus. Weniger als eine Stunde Fahrt entfernt liegt ihr neugebautes Sommerhaus Villa Morgenstern, das im Sommer 2021 fertiggestellt wurde. Das Sommerhaus liegt in wunderschöner Natur in Begtrup Vig, einem Teil der Aarhusbucht.

Die Familie erwarb das Grundstück im Februar 2020. Das damalige Sommerhaus stand allerdings leer und war lange nicht instandgehalten worden, sodass es nicht zu retten war.

„Wir haben uns für das Grundstück entschieden, nicht für das Sommerhaus. In Aarhus leben wir in einem offenen Neubauviertel. Auf unserem Sommerhausgrundstück haben wir dagegen hohe Bäume und eine angelegte Bepflanzung, wodurch mehr Privatleben entsteht. Gleichzeitig konnten wir das Sommerhaus entstehen lassen, das wir haben wollten“, sagt Malene.

Langhaus mitten in der Natur

Malene Ledet Risager und ihr Mann folgen auf Instagram dem Sommerhaus Silberhaus des Designers und Architekten Bruno Jakobsen – und ließen sich inspirieren.

„Wir finden, dass das Silberhaus einen tollen Stil hat, und wenn wir selbst bauen sollten, dann wäre das in diesem Stil. Wir wussten nicht, dass er auch für Private plant, weshalb wir zunächst mit einer Fertighausfirma in Kontakt waren. Das war es aber nicht, was wir wollten. Ich habe Bruno geschrieben und gefragt, ob er unser Sommerhaus planen würde, und er sagte zu. Wir hatten selbst mehr als 100 Stunden lang Grundrisse untersucht und Bruno einen Entwurf vorgelegt, an dem er weitergearbeitet hat.

Ebenso wie das Silberhaus ist die Villa Morgenstern als Langhaus mit querverlaufenden Fenstern gebaut. Alle Außenfassaden sind mit Zedernholz verkleidet, das wenig Instandhaltung erfordert. Besondere Merkmale sind unter anderem ein Hängeboden, ein Alkoven mit Sitzecke und ein großes Fenster nach Süden. Außen verläuft eine Holzterrasse mit integrierter Außendusche rund um das Haus.

„Wir mögen die großen Fensterpartien sehr. Sie funktionieren wirklich gut, denn sie lassen die Natur hinein. Hier draußen wimmelt es von Eichhörnchen, Rehen und Hasen, was wir als Bewohner eines Neubauviertels sehr genießen. Wenn wir die Tür öffnen, können wir das nur 200 Meter entfernte Meer hören“, sagt Malene.

Materialien, die miteinander harmonieren

So wie auch bei anderen der Designs von Bruno Jakobsen ist Douglasie ein roter Faden im Innendesign des Sommerhauses von Malene und Søren.

Wände und Einrichtung sind in weißen, hellen Farben und natürlichen Materialien gehalten, der Betonboden ist Hellgrau.

„Anstelle von langweiligen, weißen Türen haben wir uns für Schiebetüren aus Douglasie entschieden. Das Holz wurde auch für Fußböden und Decken in den Zimmern sowie im Hängeboden verwendet. Außerdem haben wir ein großes Regal im südlichen Giebel, eine Modulküche und Eingangsmöbel im Flur bauen lassen“, erklärt sie.

Der sekundäre rote Faden sind Griffe und Armaturen aus Messing, die einen warmen Ausdruck vermitteln. Im Badezimmer hat man sich für natürlichen Kalkstein aus Schweden und in der kleinen Toilette für farbiges Terrazzo entschieden.

Schwarze Troldtekt-Decke

Die Decken reichen bis zum Dachfirst. Da sich das Paar nicht sicher war, welche Struktur und Farbe es für die Akustikdecke auswählen sollte, besuchten sie Troldtekts Showroom, um sich die verschiedenen Designs anzusehen.

„Erst dachten wir, dass schwarze Decken ziemlich gewagt und sicher nichts für uns wären. Aber dann haben wir uns überzeugen lassen. Die schwarzen Decken erzeugen eine höhlenartige Stimmung, da sie das Gefühl heruntergezogener Decken vermitteln, vor allem bei sehr hohen Decken. Mit weißen Decken fühlt man sich leicht wie in einer Kirche.

Und neben dem Design bieten die Troldtekt-Akustikplatten Ruhe, um die Natur zu genießen:

„Aufgrund der vielen harten Flächen durch große Fensterpartien und einen Betonboden hätte die Akustik ein Problem darstellen können, was aber keineswegs der Fall ist. Es ist wirklich sehr angenehm hier zu sein“, sagt Malene.