Das Büro muss der virtuellen Welt entgegenkommen

30:e nov. 2016

Moderne Büros müssen verschiedene Bereiche haben, in denen die Mitarbeiter sich vertiefen, zusammenarbeiten oder lernen können. In zahlreichen Untersuchungen wird Lärm als einer der drei größten Störfaktoren in Großraumbüros genannt.  

Durch digitale Kooperationstools und mobile Technologien verändern sich die Anforderungen an die Einrichtung moderner Arbeitsplätze.

„Wir sehen, dass sehr viele Menschen einen großen Teil ihres Arbeitstages damit verbringen, mit Hilfe virtueller Kooperationstools wie beispielsweise Skype, WebEx und GoToMeeting zu kommunizieren und mit ihrer Firma in Verbindung zu stehen“, so Philip Tidd, Fachmann für Büroeinrichtung bei dem Beratungsunternehmen Gensler.

„Das ist der digitale Arbeitsplatz. Daneben gibt es den physischen Arbeitsplatz, und die Mitarbeiter wechseln typisch mehrere Male im Laufe eines Arbeitstages zwischen digitalem und physischem Arbeitsplatz. Das sind die Bewegungen, aus denen neue und interessante Herausforderungen an die Arbeitsplatzgestaltung erwachsen“, sagt Tidd und fordert, moderne Büros mit Räumen zum konzentrierten Vertiefen, für die Zusammenarbeit im Team und für das Lernen auszustatten.

Menschliche Faktoren als Richtlinien
Das Interview mit Philip Tidd ist Teil einer neuen Artikelserie zum Thema Bürogestaltung auf www.troldtekt.de. In der Serie berichtet unter anderem Dr. Christian Nocke vom Akustikbüro Oldenburg, dass Lärm in zahlreichen Studien als einer der drei größten Störfaktoren bei der Arbeit im Großraumbüro genannt wird. Er sagt:

– Die Anzahl der Mitarbeiter wirkt sich nur geringfügig auf die Möglichkeiten für das akustische Design aus. Dafür spielen aber die ausgeführten Arbeiten im Raum eine wichtige Rolle.
 
– So unterscheidet sich zum Beispiel ein Callcenter, in dem viele Telefongespräche stattfinden, von einem Büro, in dem die Mitarbeiter für gewöhnlich leise arbeiten. Das Verhältnis zwischen Konzentration und Kommunikation bei der Arbeit definiert die akustischen Anforderungen. Die Akustiker sollten diese menschlichen Faktoren als Richtlinien miteinbeziehen – anstatt nur Materialien, Oberflächen und technische Ausstattungsmerkmale des Raumes zu betrachten.

WISSENSWERTES ÜBER TROLDTEKT:

  • Troldtekt ist der führende Entwickler und Hersteller von Akustiklösungen für Wände und Decken.
  • Seit 1935 fertigt Troldtekt Holzwolleleichtbauplatten aus den natürlichen Rohstoffen Holz und Zement. Die Produktion erfolgt in Dänemark unter modernen, umweltschonenden Bedingungen.
  • Tragender Bestandteil der Geschäftsstrategie ist das Cradle to Cradle-Designkonzept, das die Erzielung weiterer Umweltvorteile bis 2022 vorsieht.

WEITERE INFORMATIONEN:
Peer Leth, Geschäftsführer von Troldtekt A/S: +45 8747 8130 // ple@troldtekt.dk   
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