Troldtekt® auf Basis von FUTURECEM™ für Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert

25:e aug. 2022

Die neuen Troldtekt-Akustikplatten auf Basis des Zementtyps FUTURECEM™ wurden für den renommierten Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2023 nominiert. Die Gewinner des Preises werden im Rahmen einer Preisverleihung im Dezember bekannt gegeben, auf der unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz als Ehrengast zugegen sein wird.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist – nach Aussage der verleihenden Organisationen – Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement. Für 2023 sind die neuen Troldtekt-Akustikplatten auf Basis des Zementtyps FUTURECEM™ in der Kategorie „Design“ nominiert.

Die neuen Akustikplatten nehmen mehr CO2 auf, als sie bei ihrer Herstellung abgeben. Der negative CO2-Fußabdruck bezieht sich auf die Phasen A1 bis A3 der Umwelt-Produktdeklaration (EPD), die vom Institut Bauen und Umwelt e.V. verifiziert wurde. Die Akustikplatten tragen außerdem eine Cradle to Cradle-Zertifizierung in Gold.

„Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die höchste Auszeichnung, die wir als Unternehmen auf dem deutschen Markt erlangen können. Allein die Nominierung ist eine riesige Anerkennung, auf die wir sehr stolz sind“, sagt Tina Snedker Kristensen, Leiterin Nachhaltigkeit und Kommunikation bei Troldtekt.

„Troldtekt auf Basis von FUTURECEM ist ein konkretes Ergebnis unseres strategischen Fokus auf Nachhaltigkeit und die Cradle to Cradle-Prinzipien seit über einem Jahrzehnt.“

Preisverleihung mit Kanzler als Ehrengast

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wird seit 2008 von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. unter anderem in Kooperation mit der Bundesregierung verliehen. Die Preise werden 2022 in sechs Kategorien vergeben, Troldtekt ist in der Kategorie „Design“ nominiert.

Eine Fachjury wählt die Preisträger aus, die im Rahmen einer großen Preisverleihung am 1. und 2. Dezember 2022 in Düsseldorf gekürt werden, an der Bundeskanzler Olaf Scholz als Ehrengast teilnehmen wird.

Eingesetzte Energie aus erneuerbaren Quellen

Das Besondere an den nominierten Troldtekt-Akustikplatten ist der Zement. Der patentierte Zementtyp FUTURECEM von Aalborg Portland nutzt die Synergie zwischen kalziniertem Ton und Kalkfüllstoff und hat dadurch einen um etwa 30 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck als herkömmlicher Zement.

Das Holz als zweiter Rohstoff in den Akustikplatten nimmt während des Wachstums in den dänischen Wäldern so viel CO2 auf, dass die CO2-Gesamtbilanz der Akustikplatten während der Produktion ins Minus fällt. Bei der Berechnung fällt auch ins Gewicht, dass 97,8 Prozent der in der Produktion bei Troldtekt eingesetzten Energie aus erneuerbaren Quellen stammen.

„Es ist uns gelungen, ein Produkt auf den Markt zu bringen, das die natürliche Festigkeit und hohe Brandsicherheit des Zements bewahrt und zugleich CO2-negativ ist, bis es recycelt oder entsorgt werden muss“, sagt Tina Snedker Kristensen.

Zum Wohl für Mensch und Umwelt

Troldtekt ist nach den führenden Standards für verantwortungsvolle Forstwirtschaft zertifiziert – PEFC™ und FSC® C115450 – und das gesamte Holz in den Akustikplatten stammt aus zertifizierten Wäldern. 

„Gleichzeitig können wir durch unsere Cradle to Cradle-Zertifizierung nachweisen, dass unsere Akustikplatten keine Stoffe enthalten, die Mensch oder Umwelt gefährden. Unsere Troldtekt-Platten tragen also zu einem gesunden Innenraumklima und zu einer günstigen CO2-Bilanz in Gebäuden bei und sind zudem nach dem Ende ihrer Lebensdauer wiederverwertbar“, erklärt Tina Snedker Kristensen. 

Troldtekt arbeitet an verschiedenen Recyclingverfahren, damit so wenig wie möglich von dem eingebetteten CO2 durch Verbrennung freigesetzt wird, wenn die Akustikplatten nach mindestens 50 bis 70 Jahren Nutzungsdauer ausgedient haben. Schon heute werden Materialabfälle aus der Produktion von Troldtekt als Sekundärrohstoff in der Zementproduktion bei Aalborg Portland genutzt. Ein Pilotprojekt soll klären, ob diese Verwertungsform auch auf Abbruchabfälle aus Holzwolle-Leichtbaumaterial ausgedehnt werden kann.

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