Mit Tempo in die Zukunft

Das Tempowerk in Hamburg-Harburg vereint als moderne Konferenz-Location mit Geschichte ein Konferenzhotel und ein Restaurant unter einem Dach und besticht durch charmantes Industriedesign.

Mehr als 100 Unternehmen haben ihren Sitz rund um den Tempowerkring in Hamburg-Harburg, südlich der Elbe, in ruhiger, aber verkehrsgünstiger Lage. Der frühere sogenannte hit-Technologiepark hat sich nun für die Zukunft aufgestellt und öffnet sich mit einem innovativen Konzept nach außen. Der neue Name Tempowerk knüpft an die Geschichte des Standortes an, denn hier befand sich einst das Harburger Tempowerk, in dem bis 1962 das urige Nutzfahrzeug Tempo Hanseat hergestellt wurde.

Moderne Location mit besonderem Charme

Das Hauptgebäude des Tempowerks präsentiert sich nach einem umfangreichen Umbau nun als moderne Konferenz-Location, die neben Konferenzräumen und einem Restaurant auch ein Hotel unter einem Dach vereint. Schon im lichtdurchfluteten, großzügig gestalteten und nach oben offenem Foyer wird der besondere Charme des Gebäudes deutlich. Dunkle Ziegelflächen an den Wänden, unverkleidete Abgasrohre eines freistehenden Kamins und Säulen, eine Kombination von Glas und Metall sowie dunkle Bodenfliesen ergeben zusammen einen einzigartigen Industrie-Look.

Akustikplatten unterstreichen den innovativen Stil

Besucherinnen und Besucher können vom Eingangsbereich, der von dem stimmungsvollen Kamin und einem 3D-Schriftzug an der Wand dominiert wird, in die oberen zwei Geschosse und bis an die Decke schauen, an der helle Troldtekt Akustikplatten einen gelungenen Kontrast zu den dunklen Elementen bilden. Da die Platten nicht über die gesamten Deckenflächen verbaut wurden, entsteht der Eindruck, das Projekt sei noch nicht ganz abgeschlossen und man befinde sich quasi mitten in einer laufenden Produktion.

Unterschiedliche Materialen erzeugen einen Werkscharakter

Ans Foyer angeschlossen ist das Restaurant, in den oberen Etagen befinden sich die Konferenzräume und das Hotel. Auch hier setzt sich das Industriedesign mit Werkscharakter fort. Im gastronomischen Bereich wird ein heller Boden mit Holztischen und einem dunklen und offen gestalteten Küchen- und Barbereich kombiniert. Bodentiefe Fenster lassen viel Licht in den Raum, der sowohl für kleine als auch für große Gruppen vielfältige Sitzmöglichkeiten bietet. An den hohen Decken, an denen ein Leuchtensystem an Metallschienen installiert ist, werden blaue und schwarze Akustikplatten stilvoll kombiniert.

Deckenplatten in unterschiedlichen Farben und mit besonderem Effekt

Die lichtdurchfluteten, modern ausgestatteten Konferenzräume im ersten Obergeschoss sind für 20 bis 150 Personen ausgelegt und können flexibel genutzt werden. Vom sogenannten Meisterbüro aus, das sich durch freundliche, helle Farben auszeichnet und mit Wohnzimmeratmosphäre punktet, haben die Gäste auch die Möglichkeit, im Wintergarten mit eigener Dachterrasse einen herrlichen Blick auf den Hafen zu werfen. Passend zum hellen Boden bilden die Deckenplatten in Weiß und Schwarz eine stilvolle, kontrastreiche Ergänzung zur farbenfrohen Einrichtung.

Im großen Konferenzraum, der mit modernster Präsentationstechnik ausgestattet ist, werden helle Deckenplatten mit einem weiß-blauen Fußboden in moderner Farboptik kombiniert. Den Konferenzräumen vorgelagert ist eine großzügig gestaltete Galerie, die ebenfalls viel Platz zum Austausch bietet. Hier sind der Fußboden und die Deckenplatten mit ihren Blautönen perfekt aufeinander abgestimmt und ergeben zusammen mit Wänden ein harmonisches Gesamtbild. Auch hier lassen die Akustikplatten, die als große Deckensegel angeordnet sind, einen Blick auf die Betondecke zu, wodurch ein zusätzlicher gestalterischer Effekt erzielt wird.

Fakten

Projekt:
Konferenz-Location Tempowerk, Hamburg
Architekten:
cm-DESIGN, Hamburg
Bauherr:
hit-Technopark GmbH & Co. KG
Troldtekt Produkte
Deckenverkleidung:
Troldtekt Akustikplatten
Farbe:
Weiss, Grau, Schwarz, Blau
Struktur:
Ultrafein (1,0 mm Holzwolle)
Kantenprofil:
5 mm Fase, K5
Montage:
Montiert mit Troldtekt Schrauben
Text & Fotos
Text:
Dipl.-Ing. Olaf Wiechers
Fotos:
Dipl.-Ing. Olaf Wiechers