Mit nachhaltigen Fertigteilhäusern nützliche Erfahrungen mit CO2-Reduktion gesammelt

Am Wochenende um den 21. und 22. Juni lüftete Realdania Byg den Schleier vom klimafreundlichen Einfamilienhaus der Zukunft. Das MiniCO2 Fertigteilhaus holte sich Anregungen von fünf früheren Versuchshäusern und senkt im Vergleich zu einem normalen Einfamilienhaus den CO2-Ausstoß um 45 %. Bei den Decken entschied man sich Innen wie Außen für Troldtekt.

 

MiniCO2-Haeuser

Viel natürliches Licht, gute Wärmedämmung und ein hoher Anteil an wiederverwerteten Materialien sind nur einige der Zutaten für das CO2-freundliche Fertigteilhaus der Zukunft, das in der Nähe von Nyborg steht. Das MiniCO2 Fertigteilhaus, wie es genannt wird, ist das krönende Ergebnis des Projekts MiniCO2-Häuser. Die Stiftung Realdania Byg lud seit 2013 Bauherren und Architekten ein, Ideen einzubringen, wie der Ressourcenverbrauch für Häuser während der verschiedenen Bauphasen und der Lebensdauer der Gebäude gesenkt werden kann. Die ersten fünf daraus hervorgegangenen Häuser tragen die Namen Upcycle Haus, Wartungsfreies Haus (zwei Häuser), Veränderbares Haus und das Quotenhaus.

150 m2 großer Klima-Musterschüler
„Während die ersten fünf Häuser Experimente waren, die sich jeweils auf einen Parameter in der Fragestellung der C02-Reduktion konzentrierten, vereint das MiniCO2 Fertigteilhaus die gesammelten Erfahrungen zum optimalen CO2-reduzierten Einfamilienhaus. Es ist 150 Quadratmeter groß und kann zu einem vernünftigen Preis von ca. 270.000 Euro errichtet werden, sagt Jørgen Søndermark, Projektleiter bei Realdania Byg, der auch für das MiniC02-Projekt verantwortlich war. Er erzählt:

„Das Ziel war, ein Haus zu bauen, das während der Errichtung den kleinstmöglichen Klimaabdruck hinterlässt.“ Laut Berechnungen des dänischen Bauforschungsinstituts Statens Byggeforskningsinstitut konnte der CO2-Ausstoß bei der Errichtung gegenüber einem normalen Einfamilienhaus um 45 Prozent gesenkt werden.

Papier in den Wänden und andere umweltfreundliche Maßnahmen
Das MiniCO2 Fertigteilhaus wurde als klassischer Bungalow konzipiert und von der Fertigteilhausfirma Benée Huse in enger Zusammenarbeit mit den Architekten Luplau & Poulsen entwickelt. Zu den Ideen, die aus den Versuchshäusern stammen, gehört die Dämmung mit Papier an Decke und in Außenwänden, leichte mobile Wände sowie Terrassenbretter aus Holz- und Kunststoffabfällen. Außerdem bietet das MiniCO2 Fertigteilhaus auch ganz neue Lösungen wie beispielsweise eine Gründung ohne Verwendung von Zement, Dachdeckung aus CO2-abbauendem Belag, Recycling-Gips mit mehr als 50 Prozent wiederverwertetem Gips sowie eine dezentrale Lüftungsanlage, die mechanische und natürliche Lüftung miteinander kombiniert.

Ein nüchternes Zuhause braucht gute Akustiklösungen
Das veränderbare Haus und das Quotenhaus nutzen bereits Troldtekt, doch auch im MiniCO2 Fertigteilhaus wird Troldtekt für die Decken im Innenbereich sowie auf der überdachten Terrasse verwendet. Jørgen Søndermark zur Entscheidung für Troldtekt:

„Gute Akustik ist wichtiger denn je. Früher waren die Häuser mit Textilien in Form von Vorhängen, Teppichen und Polstermöbeln vollgeräumt. Heute prägen nackte Böden, Jalousien, geradlinige Möbel und große Fensterfronten die Häusern. Damit geht viel Schalldämmung durch die Möblierung verloren. Troldtekt schafft bei diesem Problem Abhilfe und gewährt gleichzeitig einfachen Zugang zu Installationen an der Decke“, sagt er.

MiniCO2-Häuser

Die „MiniCO2-Häuser“ sind ein Experiment, in dessen Rahmen Realdania Byg 2013 und 2014 auf einem Grundstück westlich von Nyborg auf Fünen eine Handvoll neue Einfamilienhäuser bauen ließ. Jedes der Häuser soll auf seine Art zeigen, wie man den Ressourcenverbrauch und damit die CO2-Emission in den verschiedenen Phasen der Lebensdauer eines Gebäudes reduzieren kann.

Fotos und mehr über das Projekt und die MiniCO2-Häuser.

 

MiniCO2-Haeuser

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