CE-Kennzeichnung
Das CE-Zeichen bedeutet, dass es erlaubt ist, den betreffenden Baustoff zu verkaufen, und dass der Baustoff mit der Produktnorm übereinstimmt, auf die das Kennzeichen verweist.
Außer dem CE-Zeichen muss folgendes angegeben sein:
- Name und Anschrift oder eine andere Identifikation des Herstellers
- Zertifikatnummer, falls im Zusammenhang mit der CE-Kennzeichnung eine Zertifizierung erforderlich ist
- Nummer der Produktnorm (mehrere für das gleiche Produkt sind möglich)
- Auf dem CE-Zeichen sind zudem Angaben zur Warendeklaration zu finden, d. h. zum Wert der Eigenschaften, die die Produktnorm umfasst (wie beispielsweise Toleranzen).
Das CE-Zeichen ist also kein „Gütezeichen“ im üblichen Sinne – es hebt kein Produkt vor anderen hervor, denn alle Produkte müssen ein CE-Zeichen tragen.
Um einen Baustoff mit dem CE-Zeichen zu kennzeichnen, muss der Hersteller dokumentieren, dass der Baustoff mit der Produktnorm übereinstimmt. Die Dokumentationsanforderungen sind für alle Baustoffe die gleichen, nämlich:
- Typenprüfung (Erstprüfung, bei der deklarierte Eigenschaften festgelegt werden)
- Dokumentierte Produktionssteuerung, hierunter laufende Entnahme von Fertigwaren zu Prüfzwecken, wenn relevant
- Konformitätserklärung und CE-Zeichen